MAVIE YOGA BLOG

Ein Unfall hat meist nicht nur Auswirkungen auf den physischen Körper.

Bei den meisten Unfälle erleiden die Betroffenen einen schockartigen Zustand der bis hin zur Erstarrung gehen kann. Solche Zustände beeinflussen das menschliche System massiv, wenn diese nicht gelöst werden. 

Die äußeren und inneren Blessuren und Verletzung des Körper die aufgrund eines Unfalls entstehen, wie beispielsweise Abschürfungen, Brüche,  Quetschungen, Zerrungen, Verstauchungen etc.  heilen nach einer gewissen Zeit, bei guter Behandlung, meist relativ rasch wieder vollständig ab. 

Ein Schock, der aufgrund von Unfällen entsteht und im Körper feststeckt, der wird nicht automatisch bei der Erstversorgung mit behandelt. Die Meinung, dass wenn der Körper keine sichtbaren Auffälligkeiten mehr nach einem Unfall aufweist, man als geheilt und genesen eingestuft wird, ist meiner Meinung nach in Hinblick auf die ganzheitliche Betrachtung des Menschen, nicht immer ganz richtig. 

Der Schock oder dass entstandene Unfall-Trauma sollte immer mit behandelt werden. Das heißt zu aller erst die Erstversorgung aller körperlichen Verletzungen und danach eine geeignete Schock oder Trauma Therapie um die Folgen des Unfalls zur Gänze aus dem menschlichen System zu bekommen. 

Wie weiss ich, dass da noch ein Trauma in mir sitzt? Die massiven Traumen spürt man sehr genau. Wenn nach dem Unfall und vor allem nach der körperlichen Genesung Situationen oder Stimmungen auftreten, die man bislang nicht kannte, dann sollte man genauer anfangen hin zu spüren und zu beobachten.

Es gibt Menschen, die kurz nach einem Unfall  mit plötzlich auftretenden Ängsten oder Panikattacken konfrontiert werden. Manche Menschen werden unruhig ab dem Zeitpunkt wo sie sich entspannen wollen (beim zu Bett gehen, oder einfach wenn man mal Zeit für sich hätte). Manche klagen über Kurzatmigkeit, Herzrasen, Müdigkeit, Ruhelosigkeit. Diese Zustände sind mit großer Wahrscheinlichkeit Folgen eines Unfalls, festsitzend im Körper, in Form eines nicht verarbeiteten Schocks oder Traumas. 

Manche Menschen bekommen Probleme an körperlichen Stellen, die in keiner Weise äußerlich vom Unfall betroffen waren. 

Zb. Eine Person verletzt sich  bei einem Sturz das Steißbein dermassen, dass allein die Heilung dieser Verletzung viele Monate in Anspruch nimmt. Während der Zeit der Abheilung oder manchmal sogar erst viel später, melden sich plötzlich Probleme im Bereich Kopf und/oder Halswirbel Bereich, die sich auf vielen Ebenen schmerzhaft auswirken können. 

Solche  einhergehenden Schmerzen bzw. Verspannung oder Ängsten traumatischen Ursprungs sind mit großer Wahrscheinlichkeit die Folge eines Unfalls mit resultierender Schockeinwirkung. 

Jeder Unfall stürzt meiner Meinung nach das menschliche System in mehrerlei Hinsicht in ein Ungleichgewicht. Erstens durch die Verletzungen die der Körper durch den Unfall erfährt, und zweitens durch den nicht aufgelösten Schockzustand, der oft noch gravierendere Auswirkungen auf das ganze System des Menschen haben kann. 

Ein(e) Cranio Sakral TherapeutIn erkennt meist sehr schnell wo das Trauma sitzt und löst es an der Wurzel. Mit nur wenigen Cranio Sacralen Behandlungen entspannt sich das System und die Blockade bzw. das Trauma löst sich auf.  Mit der Traumalösung verschwinden in kurzer Zeit die körperlichen/psychischen Probleme die mit dem Unfall leise und schleichend entstanden sind.  

Mein Tip ist: Nach einem Unfall, bei geringsten Unwohlsein einen Cranio Sakral Termin vereinbaren. Dieses Prozedere sollte zur Routine werden damit mögliche Folgeprobleme gar nicht erst entstehen.