Der Hexenschuss – und warum dieser in der kalten Jahreszeit öfters vorkommt.
Vielen Menschen widerfährt ein Hexenschuss – ganz aus heiterem Himmel erwischt es einen, so wird berichtet, meist ohne Vorwarnung und „Bumm“ da liegt man schon in der Bewegungslosigkeit im Schmerz und versucht oftmals mit Mitteln, die nicht helfen, im Ruhezustand bleibend, Linderung zu erfahren. Manche berichten, dass so ein Hexenschuss einem körperlichen Attentat gleichkäme. Aus dem Hinterhalt, gekoppelt mit einer falschen Bewegung, die dann vielleicht doch zu viel oder zu schnell war, schießt der Schmerz meist ins Kreuz oder im Bereich der Lendenwirbelsäule ein. Die Mehrheit der Betroffenen versuchen sich zu helfen, indem sie gleich eine Bewegungspause einlegen. Nichts tun, oder fast nichts mehr tun, gebückte, vorsichtige Haltung einnehmen, vorsichtige Schritte, nur nicht zu schnell oder zu abrupt irgendeine Bewegungsabfolge ausführen, so präsentiert sich das Erscheinungsbild eines Menschen der einem Hexenschuss zum Opfer gefallen ist.
Was man wissen sollte, was einem aber in der Situation des gerade Getroffenen nicht mehr hilft, aber doch sehr nützlich sein könnte, nämlich für die Zukunft, um solche Schüsse abwehren zu können, ist folgendes:
Hexenschüsse passieren, wenn im Körper bereits etwas blockiert. Da sich der Körper immer in Richtung Gesundheit orientiert, hilft er sich mit ausharmonisierenden Bewegungsabläufen, um mit dieser Blockade im System leben zu können. In der kalten Jahreszeit ziehen sich Muskeln und Faszien noch mehr zusammen und bei einem zu schnellen oder unüblichen Schritt oder einer Bewegungsabfolge, passiert es, dass der Körper an einer Stelle, wo ohnehin schon Überlastung besteht, die zusätzliche Belastung oder Überlastung nicht mehr Stand halten kann.
Um in solch eine Situation erst gar nicht mal zu kommen, empfiehlt sich ein ganz einfaches Mittel: BEWEGE DEN KÖRPER. DEHNE DEN KÖRPER. MACH DREHBEWEGUNGEN IM KORREKTEN SITZ FÜR DIE WIRBELSÄULE UND RÜCKENMUSKULATUR. EIN WENIG KRAFTTRAINING FÜR DEN MUSKELAUFBAU. UND WICHTIG: IMMER GUT AUFGEWÄRMT SEIN, BEVOR DAS TRAININGSPROGRAMM BEGINNT.
Es ist kein Geheimnis, dass der Körper, wenn er nicht mehr bewegt wird, in die Steifigkeit verfällt Muskeln abbaut.
Wer von einem Hexenschuss getroffen wurde, dem empfehle ich eine Körpertherapie (wie Cranio Sakrale Behandlungen) von ein paar Sitzungen, um das Grundproblem zu beheben. Es sollte jedenfalls in so einer Situation eine Behandlungsform sein, die nie einen Druck in Richtung Körper ausübt. Jeder Druck, jedes Ziehen, jede Form von noch so geringer Gewalteinwirkung auf die Körperlichkeit, ist hinderlich für die Gesundung. Der Körper braucht sanfte Berührung und ein beträchtliches Ausmaß an Achtsamkeit durch die ausübenden Körper TherapeutInnen. Danach soll und kann wieder bewegt werden.
Ideal sind körperliche Bewegungen, wie Yoga oder Pilates, geübt in Kleingruppen, damit jeder Mensch auch mit seinen Themen in seiner Gesamtheit gesehen wird. Und angeleitet von einer Person, die sich mit der Körperlichkeit und dem Zusammenspiel von Muskeln, Faszien, Gelenken auskennt, wäre und ist wohl die Grundvoraussetzung, für einen sicheren Heilungserfolg.
Manuela – Cranio Sakrale Therapie – Ashtanga Yoga