Lebensfreude – wie komm ich in meine Freude zurück, wie komm ich in diese positive Grundstimmung die inhärent in mir bleibt, auch wenn ich im Außen mit Situationen, Ereignissen konfrontiert bin, die alles andere als erfreulich sein können. Ereignisse, die oft sehr belastend sind, die einen oft gefühlt zu erdrücken erscheinen, und in denen man sich ohnmächtig und gelähmt gegenüberstehend fühlt. In solchen Situationen ist es tatsächlich so, dass man zusehen kann wie die eigene Freude, die eigene Energie aus dem Körper aud dem eigenen System rausfließt und man sich nur mehr schwer, schwach und erschöpft fühlt.
Ich beobachte, dass die Lebensfreude abnimmt, wenn der Mensch Schmerzen hat. Egal ob auf körperlicher oder emotionaler Ebene. Leiden ist ein Killer für Lebensfreude. Ich beobachte, dass Lebensfreude abnimmt, wenn Menschen in schwieriger Situation sich allein gelassen fühlen. Niemanden mehr zum Reden haben, um sich mitteilen zu können. Ich beobachte auch, dass Lebensfreude abnimmt, wenn der Mensch keine bestehende Ressource hat; etwas, was ihm Freude bereitet. Ich beobachte auch, dass Lebensfreude schwindet, wenn Menschen den Sinn für das eigene Leben aus den Augen verlieren. Wenn plötzlich z.B. die Berufstätigkeit endet und man in die Leere fällt, oder wenn wichtige Freundschaften, Lebenspartnerschaften enden. Viele kämpfen auch mit dem Älter werden und vor allem mit der Tatsache, wie das Altwerden in unserer Gesellschaft gesehen wird. Es gibt tatsächlich viele Möglichkeiten für Menschen in die Leere zu fallen. Deswegen bin ich davon überzeugt, dass ein ressourcenorientiertes Leben unumgänglich ist und wie wichtig es ist, sich ein ressourcenorientiertes Leben aufzubauen. Eine Ressource kann die Lebensenergie wieder hoch boostern. Man sollte sich aber schon frühzeitig um diese Ressourcen kümmern. Sich schon bevor die Lebensfreude abnimmt, gute Ressourcen aufgebaut haben. Viele Menschen leben ohne Ressource. Ganz besonders diejenigen die im Arbeitsleben stehen. Der Job nimmt dermaßen überhand, dass wenig Zeit für etwas bleibt, dass eine Ressource sein könnte. Eine Ressource ist wie ein Sparbuch. Wenn ich in der Zeit wo alles noch gut läuft mich um die eine Sache kümmere, die mich aufbaut, nährt und durch die schwierigen Zeiten bringen kann, dann habe ich richtig investiert. Viele Menschen haben keine Ressource, werden krank oder erleiden einen Schicksalsschlag und fühlen sich dann meist allein und ohne Halt dastehend. Viele Menschen fallen in solcher schwierigen Situation in eine Art Leere, in eine Depression, in eine Angst, in einen sinnentleerten Alltag. Egal was es ist und welche Situation einen auch dorthin gebracht hat. Aus so einer schwierigen Lage wieder hochzukommen ist leichter mit einer Ressource in der Hand. Wer sich in schwierigen Zeiten befindet und sich erst zu diesem Zeitpunkt nach einer Ressource beginnt umzuschauen, hat es ungleich schwerer. Oft fehlt dann die Kraft aber vor allem die Fantasie, was es denn sein könnte, was einen jetzt wieder zurück in die Lebensenergie, in die positive Grundeinstellung bringt. Man hört nur von überall: mach doch etwas Schönes!, was interessiert dich denn?, überleg dir was du gerne machen möchtest?, was deine Laune heben könnte!, denk nicht an den Schmerz dann nimmt er überhand!, mach und denk an etwas anderes! Das sind alles sicher gut gemeinte Ratschläge, aber leider in schwierigewn Zeiten sehr schwer umzusetzen.
In meinem Umfeld, als Betreiberin eines Yogastudios mit Cranio Sakralen Behandlungen kann ich sagen:
Die Mehrheit der Menschen die in meinem Yoga-Studio mit Yoga begonnen haben, für die ist Yoga eine Ressource geworden. Die Praktizierende können mit Schwierigkeiten im Leben, wenn sie kommen, anders umgehen. In der Cranio Sakralen Behandlung erlebe ich sehr oft Menschen, die aufgrund von seelischen und körperlichen Schmerzen mich konsultieren. In diesen Behandlungen arbeite ich vor allem an der Ursache des Schmerzes, des Leidens, aber fokussiere die Ressourcen Orientierung und deren Aufbau.
Ressource kann alles sein was einem Freude macht, was einen in Bewegung bringt, was Anreize liefert, um Freude und Frohsinn im Alltag zu erleben. Es müssen keine großen Dinge sein, es muss etwas sein, was Beständigkeit hat, was immer da ist auf das ich mich beziehen kann um zur Ruhe, ins Gleichgewicht, in die Stille zu kommen wo ich mich wiederfinden kann, wenn ich mich mal verloren habe.
Falls Du Unterstützung brauchst und Dich gerne diesem Ansatz nähern willst weil er Dich anspricht, kontaktiere mich sehr gerne oder komm einfach in meine Yoga Klassen. Schon da passiert eine Menge mit unserem System wenn wir richtig und gemeinsam praktizieren.