Ein Traum ist wahr geworden!

Yoga wollte nach Sougia

07. Juli 2014

Yoga wollte nach Sougia

Ein Traum ist wahr geworden!

Seit Jahren habe ich eine Idee im Kopf und immer wenn ich in Sougia meine Ferien verbrachte wusste ich, dass Yoga und Sougia eine wundervolle Kombination werden könnte.

Yoga wollte nach Sougia. Die Message war klar und deutlich und das Abenteuer konnte beginnen.

Die Organisation dafür dauerte ungefähr neun Monate. Im Oktober 2013 wurde der Yoga Platz, die Fortuna, von mir für dieses Vorhaben ausgewählt. Nikos aus Sougia, dem auch das Lotos Cafe gehört, ist der Besitzer von Fortuna. Er veränderte den Platz auf so wunderbare Weise, dass ich bei meiner Ankunft im Juni 2014 ziemlich sprachlos war. Es präsentierte sich ein wunderschöner, sonnengeschützter Platz, eine Oase der Ruhe, der Stille, die zum Verweilen, zum Yogieren, zum Singen und zum Tanzen einlädt.

Für die von mir mitgebrachten Matten, Kissen, Gurte und Blöcke hatte Nikos einen besonders schönen Aufbewahrungsraum geschaffen. Ich war beeindruckt.

Hier entsteht eine echte Yoga Shala, dachte ich mir, so wie ich es mir über Jahre erträumt hatte.

Der Unterricht begann gleich am nächsten Tag. Zum Angebot im Juni gehörte eine Vormittagseinheit und eine Nachmittagseinheit. Ich hatte einige fixe Anmeldungen aus Wien, Deutschland und England für diese zwei Wochen. So war ich mir zumindest sicher, dass ich nicht alleine diesen Platz für diese zwei Wochen nutzen werde.  Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich noch nicht ob die Gäste in Sougia Lust auf Yoga haben werden.

Sougia ist ein kleiner, feiner Ort und die Neuigkeiten verbreiten sich rasch; auch unter den Urlaubern. So hat es nicht lange gedauert und die Yoga Einheiten waren immer besser besucht. Es war wunderbar zu sehen wie die Begeisterung um sich griff. Am Ende einer Yoga Einheit in so viele glückliche und strahlende Gesichter blicken zu dürfen, das ist wohl der Wunsch eines jeden Lehrers; und mir wurde dieser Wunsch erfüllt.

Der Mantra Sing Abend an einem Sonntag, den ich spontan organisiert hatte, war für mich nochmals so ein Highlight in den zwei Wochen in Sougia. Nach dem gemeinsamen Singen ließen wir den Tag bei Tee und Keksen in einer sehr geselligen und lustigen Runde ausklingen.

Die Rückreise nach Wien war für den Samstag Abend geplant. Ich wollte diesen Tag frei haben, da ich jeden Tag in diesen zwei Wochen oftmals sogar drei Einheiten Unterricht hatte. Als ich die Yoga Schüler darüber informierte, haben mich viele gebeten doch noch eine letzte Morgeneinheit am Samstag vor der Abreise  zu machen. Ich ließ mich gerne dazu überreden und freute mich sehr, dass der Unterricht so gut ankam. An diesem Samstag hatte ich das erste Mal zu wenige Matten, weil zu viele Schüler; es war für mich die schönste Bestätigung überhaupt.

Die zwei Yoga Wochen in Sougia waren auch für mich ein echtes Experiment mit anfänglich ungewissem Ausgang.

Ich wußte nur soviel: die Reise geht nach Sougia, ich hatte wirklich viel Übergepäck und ein paar Schüler an der Hand, die mir dorthin folgten und einen Yoga Platz von dem ich wußte, dass es ihn gab aber keine Ahnung hatte wie er denn nun tatsächlich im erneuerten Zustand aussehen würde.

Dass die Einheimischen Leute dort den Yoga Gedanken so gut und schön aufgenommen haben, ist natürlich ein weiteres Kriterium  für den super gelungenen Start.

Der Grundstein für mein zukünftiges Yoga Shala Projekt in Sougia ist gelegt. Die nächsten Einheiten sind geplant und organisiert. Das Projekt steht auf wohlwollenden Beinen und wird wachsen.

Vielen Dank an alle die dazu beigetragen haben. Vielen Dank an alle Yoga Schüler die mir gezeigt haben, dass ich am richtigen Weg bin.  Danke!

20140610_12002120140619_164736

 

20140619_16463720140611_104701