Her mit dem Sinn – aber Ashtanga!

26. Mai 2018

Wer bin ich? Was will ich? Was kann ich?

Und dann noch: Was glaube ich zu sein? Was glaube ich zu können? Was glaube ich zu wollen?

Das sind die Fragen die heutzutage am öftesten gestellt werden. Jeder versucht verzweifelt sich selbst und seine Fähigkeiten zu finden. Bei dieser Sinnsuche verliert man sich meist noch mehr aus den Augen. Ein Tal der Emotionen wird beschritten das weitreichend sein kann. Anschuldigungen, Zornausbrüche, Zustände von Ungeduld, sich missverstanden fühlen etc. etc. all das wird zum Dauerzustand.

Ich will mich finden, ich muss mich finden und jetzt aber aus dem Weg. Keiner soll mich aufhalten, vor allem nicht diejenigen die mich nicht verstehen können oder wollen.

Die Suche gestaltet sich nie so wie man glaubt. Man diskutiert, man schreibt, man hinterfragt, man liest, man studiert, man inspiriert, man schaut und sitzt oder sitzt und schaut und vor lauter denken verkopft man zur Gänze anstatt still zu werden und zu lauschen.

Es ist aussichtslos. Finden tun die Wenigsten, resignieren die Meisten, am Ende ist die Stimmung meist schlechter als zuvor.

Was tun? Wie komm ich da wieder raus?

Dann gibt es zahlreiche Gurus die gleich zu Hilfe eilen, aber keiner hat die Lösung. Wissen Gurus nichts, oder doch alles und sagen es nur nicht?

Auf das gerade Wohl könnte man hier verzweifeln. ABER- schaut man sich um , erkennt man, fast alle sind im gleichen Boot, alle sind dem Ziel gleich weit entfernt oder nah – und dann stellt sich noch die Frage?

Was ist denn das Ziel??

Das wäre dann ein anderes Kapitel.